Dr. Susanne Nolof -   Rheumatologin
Dr. Susanne Nolof - Rheumatologin

 

 

Rheumatologie

Unser neuer Schwerpunkt

Was ist Rheuma?

In der Umgangssprache werden mit „Rheuma“ Beschwerdebilder und Krankheiten bezeichnet, die mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungssystem (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Muskeln und Sehnen) einhergehen.
Auch für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Rheuma der Überbegriff für Erkrankungen, die an den Bewegungsorganen auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkungen verbunden sind.

Der Begriff Rheuma kommt ursprünglich von dem griechischen Wort „rheo" („ich fließe"), und wird heute im Zusammenhang mit Rheuma frei übersetzt als „ziehende Schmerzen".

In der Rheumatologie kennt und behandelt man viele verschiedene rheumatische Krankheiten.
Viele dieser Krankheiten betreffen nicht nur das Bewegungssystem. Je nach Krankheitsbild können auch die Haut, die inneren Organe oder das Nervensystem beteiligt sein.



Woher kommt Rheuma?

* Entzündlich-rheumatische Krankheiten können durch Störungen im Immunsystem, wie bei den Autoimmunkrankheiten, durch Infektionen oder durch Kristallablagerungen in Geweben hervorgerufen werden. Oft sind die Ursachen und Auslöser unbekannt. Erbfaktoren spielen eine wichtige Rolle.

* Stoffwechselstörungen wirken sich in vielfältiger Weise am Bewegungssystem aus. Bei der Osteoporose findet ein Abbau von Knochenmasse und -struktur mit erhöhter Knochenbrüchigkeit statt. Bei der Gicht ist die Harnsäurekonzentration durch verminderte Ausscheidung oder vermehrte Bildung erhöht und führt zu Kristallbildung in den Geweben und in der Folge zu Entzündungen.



„Rheuma" ist keine „Alte-Leute-Krankheit". Insbesondere entzündlich-rheumatische Erkrankungen können schon im Kleinkind- sowie auch im Kindes- und Jugendalter auftreten und bedürfen dann der frühzeitigen Therapie.



Wie kann man Rheuma behandeln?

Das Ziel der Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist nach heutigem wissenschaftlichen medizinischen Stand die sogenannte Remission, ein Stillstand der Krankheit und die Abwesenheit von Symptomen.
Entscheidend für die Patienten ist dabei, dass eine Schmerzfreiheit erreicht und die Lebensqualität so wenig wie möglich beeinträchtigt wird.
Für Krankheiten, die wie entzündliches Rheuma bleibende Schäden verursachen können, werden Medikamente eingesetzt, die die Krankheitsentwicklung soweit unterdrücken, dass die Schadensentwicklung so gering wie möglich ist.

Die Therapie richtet sich ganz nach Art und Schwere der rheumatischen Erkrankung. Eine schnelle und eindeutige Diagnose ist unbedingte Voraussetzung.

Je früher der Hausarzt die Erkrankung erkennt und Patienten an den Rheumatologen überweist, desto größer sind die Chancen auf einen positiven Therapieverlauf.




Weitere Informationen

Viele Informationen über „Rheuma“ finden sie auch auf der Homepage der Rheuma-Liga.

 

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